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BEDEUTENDE GESTALT DER GEISTLICHEN ERNEUERUNG FRANKREICHS IM 19. JH.
Die sterblichen Überresten des P. Hermann Cohen kehren in das Kloster von Broussey zurück
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Broussey - Frankreich (12-07-2010).- Am 15. April 2010 wurden im Zuge des Plenarrats der Provinz von Avignon-Aquitanien die sterblichen Überreste von P. Hermann (1820-1871) ins Kloster von Brpussey überführt.

Die sterblichen Überreste von P. Hermann Cohen wurden in der Kapelle des Klosters beigesetzt. Das Grab enthält einen Stein aus einem Altar, welchen einst die Königin von Spanien, Maria Cristina gestiftet hatte. Die Beisetzung erfolgte innerhalb einer schlichten liturgischen Feier. Nach einer Lesung aus dem Propheten Ezechiel (37,1-14) folgte die Predigt des Provinzals über die Gemeinschaft mit den Heiligen.

Während der liturgischen Feier sangen die Mitbrüder das Lied “Ecce panis angelorum” nach einer von P. Hermann selbst komponierten Melodie. Schließlich legte der P. Provinzial eine Gedenkschrift, welche von allen Mitbrüdern unterschrieben wurde, in das Grab hinein. P. Augustin Marie vom hlgst. Sakrament (Hermann Cohen) war eine große Persönlichkeit, was die Ausbreitung unseres Ordens in Frankreich und England betraf. Vor seinem Tod im Jahr 1871 kümmerte er sich noch um französische Soldaten in Berlin.

P. Augustin-Marie vom hlgst. Sakrament war eine der bedeutenden Gestalten in der geistlichen Erneuerung Frankreichs im 19. Jh. Seiner Abstammung nach war er Jude und als begabter Künstler war er in all den Künstlerkreisen zu Hause. Nach seiner Konvertierung zum katholischen Glauben entdeckte er den Wert der eucharistischen Anbetung. 1849 trat er schließlich in den Karmel ein, welcher kurz zuvor von P. Dominique de S. Joseph (1839) in Frankreich wieder zum Leben erweckt wurde, stellte sein Leben und alle seine Talente – v.a. jene als Organist und Komponist - in den Dienst des Herrn und förderte die nächtliche Anbetung.
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© Carmelitas Descalzos, Curia General - ROMA